In Zeiten von nachhaltigem Denken erhalten virtuelle Events großes Interesse und steigende Nachfrage. Insbesondere mit den stetig steigenden Internet-Bandbreiten und damit hoher, qualitativer Bildübertragung gelten virtuelle Events für Event Organisationen als interessante Alternative oder Ergänzung zu physischen Events.

Anna bringt über 8 Jahre Erfahrung im digitalen Event Management mit, darunter 2 Jahre als Marketing Manager bei START Global für den START Summit, und ist Expertin für Produktentwicklung und Customer Success bei Oniva. Sie verfügt über einen Master in Business Innovation der HSG.
Virtuelle Events – darunter Webinare, Live-Streams und rein online stattfindende Konferenzen – ermöglichen es Organisationen, Teilnehmende ortsunabhängig zu erreichen und dabei Reise- und Locationkosten zu sparen. Vorteile sind eine größere geografische Reichweite, on-demand verfügbare Aufzeichnungen und geringere Durchführungskosten. Herausforderungen sind die Aufrechterhaltung des Engagements ohne physische Präsenz, technische Risiken und die Schaffung echter Networking-Möglichkeiten im digitalen Raum.
Virtuelle Events sind die Durchführung von Ereignissen, bei welchen mehrere Personen sich gleichzeitig zur Mitverfolgung oder Interaktion zu einem bestimmten Inhalt online miteinander verbinden. Bereits ein online Meeting, wie man es von gängigen Kommunikationslösungen kennt, hat den Charakter eines virtuellen, Mikro-Event.
Von Webcasting spricht man, wenn Video Inhalte ähnlich wie bekannt aus Radio- oder Fernsehsendungen übers Internet an eine Vielzahl von Zuschauern übertragen wird. Der Fokus liegt dabei vordergründig in der Übertragung von Inhalten von einer oder wenigen Speakern zu mehreren Personen.
Dank moderner Collaboration- und Cloudtechnologie lassen sich Konferenzen heute auch im virtuellen Raum abhalten. Mit wechselnden Speakern, Q&A-Sessions, verschiedenen virtuellen Räumen können sowohl Konferenzen, wie auch kollaborative Workshops online durchgeführt werden.
Virtuelle Town Halls werden von immer mehr Unternehmen für die interne Kommunikation genutzt. Diese bieten die Möglichkeit Live (interne) Video Inhalte an eine große Masse gesichert an Mitarbeitende zu übertragen, ohne dabei Einbußen an Qualität und Interaktion hinnehmen zu müssen.
Als hybride Events werden Events bezeichnet, wenn diese sowohl physisch wie auch virtuell durchgeführt werden. Diese Möglichkeit wird genutzt, um das Problem einer Raumkapazität zu umgehen, oder Personen, welche selber nicht vor Ort sein können Inhalte zugänglich zu machen.
Exhibition Streaming bietet Ausstellern die Möglichkeit, eine Messepräsenz mit Rundgängen, Referaten etc. zu virtualisieren. Kunden können so in das Messeerlebnis eintauchen und aus erster Hand von den neusten Innovationen von Ausstellern erfahren, ohne physisch präsent sein zu Müssen.
Virtuelle Events sind in vielen Fällen eine echte Alternative oder Ergänzung zur Durchführung von physischen Events. Insbesondere wenn Inhalte einer Vielzahl von Personen, unabhängig von Ort und Zeit zugänglich gemacht werden sollen, sind virtuelle Events ein Mehrwert für Veranstalter und Teilnehmende.
Für erfolgreiche Umsetzung von virtuellen Events empfehlen sich klare Verantwortlichkeiten, strukturierte Checklisten und der Einsatz digitaler Tools zur Automatisierung. Frühzeitige Planung, regelmässige Kommunikation mit allen Beteiligten und das Einplanen von Zeitpuffern reduzieren den Stress erheblich. Professionelle Event-Plattformen bieten integrierte Funktionen, die virtuelle Events erheblich vereinfachen.
Virtuelle Events ermöglichen eine deutlich höhere Reichweite, da Teilnehmende weltweit ortsunabhängig teilnehmen können. Gleichzeitig reduzieren sich Kosten für Location, Catering oder Reisen. Zudem bieten virtuelle Formate umfangreiche Analyse- und Trackingmöglichkeiten sowie nachhaltigere Eventkonzepte durch geringere CO₂-Emissionen.
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