Strategie
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Min. Lesezeit
Aktualisiert:
May 26, 2026

B2B Event Management Trends & Insights 2026

Unsere Eventmanagement-Umfrage erscheint in der zweiten Ausgabe 2026. Mit 781 Teilnehmenden liefert die aktuelle Ausgabe so viele Antworten wie nie zuvor und stärkt die Aussagekraft der Ergebnisse deutlich. Erstmals ermöglichen Vergleichswerte zwischen 2025 und 2026 spannende Einblicke in die Entwicklung des Event Managements in Organisationen. Besonders deutlich wird: Zeit- und Ressourcenmangel rücken in den Fokus und machen den gezielten Einsatz von Tools, Automatisierung und KI wichtiger denn je.

Veröffentlicht
January 27, 2026
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Screenshot Intro B2B Event Management Umfrage 2026
Portraitbild von Marc Blindenbacher
Marc Blindenbacher
Co-Founder
Oniva
Oniva
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Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Eventbranche, sowohl als Veranstalter als auch in der Entwicklung digitaler Technologien für Events, kombiniert Marc sein fundiertes Fachwissen mit einem Master in Digital Business Management und einem Bachelor in Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing.

Expertise
#Eventmarketing #Eventorganisation #Eventtechnologie
TL;DR — Executive Summary
Das wichtigste auf einen Blick

Die Oniva-Umfrage 2026 mit 781 Teilnehmenden zeigt, dass Event Management in Organisationen zunehmend auf viele verschiedene Rollen verteilt ist, dedizierte Event Manager sind nur noch in rund 45 % der Fälle verantwortlich. Im Vergleich zu 2025 zeigen sich eine wachsende Nutzung von Event Software, sinkende Nachfrage nach hybriden Formaten und anhaltender Druck auf Budgets und Teilnehmerzahlen. Der Report liefert Benchmark-Daten zu KPIs, Tools und Teamstrukturen.

Inhaltsverzeichnis

Event Management gehört in vielen Rollen zum vielseitigen Aufgabengebiet

Event Management in Organisationen hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Events werden heute in ganz unterschiedlichen Kontexten eingesetzt und entsprechend von verschiedensten Rollen verantwortet. Die klassische Rolle des Event Managers tritt dabei zunehmend in den Hintergrund und wird immer häufiger Teil eines erweiterten Aufgabengebiets.

Donut-Diagramm zu Rollen in Organisationen bei der Event-Umsetzung: Event Manager 45 %, Marketing 10 %, Assistent:innen 8 % und andere Rollen 37 %.

Unsere Umfrage zeigt: Nur 45% des Event Managements wird heute von Personen mit der offiziellen Rolle als Event Manager übernommen. 8 % liegen bei Assistent:innen, 10 % im Marketing. Weitere 37 % verteilen sich auf zahlreiche andere Funktionen.

Diese Entwicklung bringt neue Herausforderungen mit sich. Mitarbeitende übernehmen Eventverantwortung zusätzlich zu ihren Kernaufgaben und müssen sich entsprechendes Fachwissen, Prozesse und Tools aneignen.

 

Vielfältige Eventlandschaft: Welche Events dominieren in Organisationen?

Die Auswertung der durchgeführten Eventarten zeigt eine breite und vielseitige Eventlandschaft in Organisationen. Mit 68 % haben interne Mitarbeitendenevents den größten Anteil. Dies unterstreicht die zentrale Rolle von Events für die Stärkung der Unternehmenskultur und den internen Austausch. Ebenfalls stark vertreten sind Trainings- und Schulungsevents, die von 56 % der Teilnehmenden eingesetzt werden.

Networking-Events folgen mit 49 % und verdeutlichen die hohe Bedeutung des Beziehungsaufbaus innerhalb und außerhalb der Organisation. Auffällig ist der Rückgang bei Kundenevents: Im Vergleich zu 2025 ist ihr Anteil um 18 % gesunken. Mögliche Gründe dafür sind knapper werdende Budgets sowie verschärfte Compliance-Richtlinien.

Balkendiagramm zu Arten von Business-Events: Mitarbeitendenevents (68 %), Trainings & Schulungen (56 %), Networking-Events (49 %), Kundenevents (40 %), Konferenzen (36 %), Kongresse/Fachtagungen (27 %), Messen (18 %) und Produktlancierungen (6 %).

 

Hybride Events wurden nicht zum Trend-Format

Physische Veranstaltungen bleiben mit 95 % nach wie vor das dominierende Eventformat. Virtuelle Formate haben sich als sinnvolle Ergänzung etabliert, während hybride Events ihren anfänglichen Trend nicht nachhaltig bestätigen konnten. Im Vergleich mit 2025 sind hybride Events um -5 % rückläufig.

Balkendiagramm zu Eventformaten: 95 % der Organisationen veranstalten physische Events, 53 % virtuelle Events und 41 % hybride Events.

 

Der Anteil von Events am gesamten Marketingbudget sinkt im Vergleich zu 2025

Die Auswertung der Oniva-Analyse zeigt, dass der Anteil von Events am gesamten Marketingbudget je nach Organisation stark variiert und im Vergleich zu 2025 insgesamt prozentual zurückgegangen ist. Der Anteil 0-20 % hat um 16 % zugenommen.

Die Mehrheit der Organisationen (40 %) investiert lediglich 0–20 % seines Marketingbudgets in Events. Weitere 9 % geben 21–40 % ihres Budgets dafür aus. Nur 16 % der befragten Organisationen setzt mehr als 60 % des Marketingbudgets für Events ein.

Auffällig ist zudem, dass auch im Jahr 2026 rund 35 % der Befragten keine Angaben zum Event-Anteil am Marketingbudget machen konnten. Dies deutet auf fehlende Transparenz oder unzureichende Datengrundlagen in vielen Organisationen hin.

Balkendiagramm zum Anteil von Events am Marketingbudget: 40 % der Organisationen investieren 0–20 %, 9 % investieren 21–40 %, 8 % investieren 41–60 %, 8 % investieren 61–80 %, 1 % investieren 81–100 % und 35 % geben den Anteil als unbekannt an.

 

Wissensvermittlung, Kunden- & Mitarbeiterbindung, sowie Networking stehen auch im 2026 im Fokus

Bei den Zielen von Events liegt die Wissens- und Informationsvermittlung mit 63 % weiterhin an erster Stelle für die befragten Organisationen. Kurz darauf folgen Kunden- und Mitarbeiterbindung (60 %) sowie Networking (59 %), was verdeutlicht, dass zwischenmenschliche Beziehungen und der persönliche Austausch eine zentrale Rolle bei Events spielen. Auffällig ist zudem, dass der Wert für Neukundengewinnung im Vergleich zu 2025 um 4 % gestiegen ist, was die zunehmende Bedeutung von Events als Instrument für Geschäftsentwicklung unterstreicht.

Balkendiagramm zu Zielen von Business Events: Wissens- und Informationsvermittlung 63 %, Kunden- oder Mitarbeitendenbindung 60 %, Networking 59 %, Teambuilding 50 %, Bekanntheitsgrad und Positionierung 42 %, Neukundengewinnung 40 %, Produkteinführungen 10 % sowie Sonstiges 6 %

 

Events tragen bei Organisationen überdurchschnittlich stark zur Zielerreichung bei!

Die Auswertung der Kernfrage der Event-Umfrage 2026 zeigt, dass Events für viele Organisationen nach wie vor ein besonders effektives Mittel zur Zielerreichung sind. 52 % der Befragten geben an, dass ihre Ziele mit Events besser erreicht werden als mit anderen Marketingformen, wobei 21 % dies sogar vollständig bestätigen. Weitere 32 % sehen zumindest teilweise einen Vorteil durch den Einsatz von Events.

Erfreulicherweise gibt niemand an, dass Events keinen Beitrag zur Zielerreichung leisten, während 17 % keine Einschätzung dazu machen konnten.

Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von Events als strategisches und zentrales Instrument im Marketing-Mix von Organisationen.

Balkendiagramm zur Wirksamkeit von Events: 21 % stimmen vollständig zu, dass Events Ziele besser erreichen, 31 % stimmen zu, 32 % stimmen teilweise zu, 0 % stimmen eher nicht zu und 17 % machen keine Angabe.

 

Der Mangel an Zeit und Ressourcen ist zu den größten Herausforderungen bei Events geworden!

Im Jahr 2026 geben 44 % der Befragten an, dass der Mangel an Zeit und Ressourcen die größte Herausforderung bei der Eventorganisation darstellt. Dieser Trend könnte darauf zurückzuführen sein, dass im Jahr 2025 die Anzahl durchgeführter Events deutlich gestiegen ist. Eine weitere mögliche Ursache sind sinkende Personalressourcen, etwa infolge wirtschaftlichen Drucks.

Balkendiagramm zu Herausforderungen bei Events: Mangel an Zeit und Ressourcen 44 %, Inhaltserstellung und Konzeptentwicklung 37 %, Suche nach passender Location 31 %, Terminfindung 31 %, Budgetkontrolle 29 %, Gewinnung von Teilnehmenden 29 %, Teilnehmendenmanagement 29 %, Organisation und Logistik 27 %, technische Herausforderungen 27 %, andere 8 % sowie Suche nach passenden Lieferanten 6 %.

 

Zuverlässigkeit und Vertrauen immer noch wichtig, aber Preissensibilität nimmt zu

Events finden zu einem festen Zeitpunkt statt und lassen sich in der gleichen Form nicht wiederholen. Dieses einmalige Format erfordert von Eventverantwortlichen höchste Sorgfalt und Aufmerksamkeit. Entsprechend wählen Organisationen ihre Eventdienstleister besonders sorgfältig nach klar definierten Kriterien aus.

Nicht erstaunlich steht daher an erster Stelle die Zuverlässigkeit, die für 77 % der Befragten entscheidend ist. Darauf folgen Vertrauenswürdigkeit mit 62 % und eine persönliche Ansprechperson mit 53 %. Auffällig ist zudem, dass die Preissensitivität weiter zugenommen hat: Sie stieg von 44 % im Jahr 2025 auf 49 % im Jahr 2026. Damit ist der Preis im 2026 wichtiger geworden als die Flexibilität eines Anbieters.

Horizontales Balkendiagramm zu wichtigen Kriterien bei der Auswahl von Eventdienstleistern: Zuverlässigkeit 77 %, Vertrauenswürdigkeit 62 %, persönliche Ansprechperson 53 %, Preis 49 %, Flexibilität 38 %, Erfahrung und Referenzprojekte 33 % sowie regionaler Anbieter 32 %.

 

Künstliche Intelligenz wird zum wichtigsten Trend auch für Events

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass künstliche Intelligenz 2026 erstmals als wichtigster Trend im Eventmanagement wahrgenommen wird. Der weltweite Technologietrend macht also auch vor Events nicht halt.

Nachhaltigkeit bleibt dennoch ein zentrales Thema und spiegelt den gesellschaftlichen sowie unternehmerischen Anspruch wider, Veranstaltungen ressourcenschonend und umweltbewusst zu gestalten.

Neben Technologie und Nachhaltigkeit werden auch innovative Eventinhalte als wichtiger Trend für 2026 gesehen. Nicht zuletzt bleibt Datenschutz und Eventsicherheit mit 44 % ein zentrales Anliegen. Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse, dass die Zukunft von Events in einem Zusammenspiel aus künstlicher Intelligenz, Nachhaltigkeit, innovativen Inhalten und Sicherheit liegt.

Balkendiagramm zu Event-Trends 2026: künstliche Intelligenz 53 %, Nachhaltigkeit 50 %, innovative Eventinhalte 45 %, Datenschutz und Event-Sicherheit 44 %, Event-Marketing-Automation 27 %, integrierte Systemlandschaften 23 %, hybride Events 21 % und digitale Networking-Tools 15 %.

 

79 % der Teilnehmenden rechnen mit mehr oder gleichviel Events im 2026

Events liegen nach wie vor stark im Trend. Zwar wird für 2026 insgesamt keine so starke Zunahme mehr erwartet wie in den Vorjahren, dennoch gehen 79 % der Befragten davon aus, dass sie gleich viele oder sogar mehr Events durchführen werden.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Mehrheit der Organisationen auf eine stabile Event-Planung setzt, was auf eine etablierte Event-Strategie hinweist. Gleichzeitig signalisiert der Anteil derjenigen, die mehr Events planen (17 %), eine positive Entwicklung und die wachsende Bedeutung von Veranstaltungen. Der vergleichsweise geringe Anteil der Organisationen, die weniger Events durchführen (13 %), deutet auf spezifische Herausforderungen, Budgetrestriktionen oder den verstärkten Einsatz digitaler Alternativen hin.

Ringdiagramm zu geplanten Business-Events 2026: gleich viele wie 2025 (62 %), mehr Events (17 %), weniger Events (13 %) und unbekannt (9 %).

 

Künstliche Intelligenz soll bei Auswertung & Kreation unterstützen

Erstmals haben wir die Teilnehmenden in diesem Jahr gezielt nach dem Potenzial von künstlicher Intelligenz (KI) im Eventkontext befragt. Dabei zeigt sich, dass die intelligente Auswertung von Eventstatistiken sowie die automatische Textgenerierung aus Sicht der Befragten die größten Potenziale von KI darstellen.

Darüber hinaus können sich 50 % der Teilnehmenden vorstellen, dass KI auch bei der Ideenfindung und der Erstellung von Eventkonzepten unterstützen kann. Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse, dass künstliche Intelligenz das Potenzial hat, die heutigen Herausforderungen von Eventverantwortlichen zu mindern, Abläufe effizienter zu gestalten und wertvolle Zeit einzusparen.

Balkendiagramm zum Einsatzpotenzial von KI im Event Management: intelligente Auswertung von Eventstatistiken 59 %, automatische Textgenerierung 58 %, Ideenfindung und Konzepterstellung 50 %, automatische Agenda-Erstellung 37 %, Automatisierung von Eventprozessen 36 %, automatische Grafikerstellung 27 %, schnelle Suche nach Locations und Lieferanten 18 %, intelligentes Networking-Matchmaking 15 % sowie Sonstiges 3 %.

Häufig gestellte Fragen

Alles, was du zu diesem Thema wissen musst.

Was sind die wichtigsten B2B Event Trends 2026?

Die wichtigsten Trends im B2B Event Management 2026 sind künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit, innovative Eventformate sowie Datenschutz und Event-Sicherheit. Besonders KI wird erstmals als stärkster Treiber im Eventbereich gesehen, da sie Prozesse, Content-Erstellung und Datenanalyse stark verändert.

Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz im Event Management 2026?

KI wird 2026 vor allem für Event-Analyse, Content-Erstellung und Prozessautomatisierung eingesetzt. Dazu gehören unter anderem automatisierte Texte, intelligente Auswertungen von Eventdaten und Unterstützung bei der Konzeptentwicklung. Ziel ist es, Zeit zu sparen und die steigenden Ressourcenengpässe im Eventmanagement zu reduzieren.

Was sind die grössten Herausforderungen im Event Management 2026?

Die grösste Herausforderung ist der Mangel an Zeit und Ressourcen, den 44 % der Organisationen als kritisch nennen. Weitere Herausforderungen sind steigende Anforderungen an Inhalte, Budgetkontrolle, Teilnehmendenmanagement sowie die zunehmende Komplexität durch hybride und digitale Eventelemente.

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