Events gehören für Organisationen zu den wirkungsvollsten Instrumenten wenn es darum geht, Emotionen zu transportieren und bleibende Eindrücke zu schaffen. Doch wer ist eigentlich für Events in Organisationen verantwortlich und was sind die Herausforderungen bei der Organisationen von Business Events? Oniva hat erstmals eine Umfrage durchgeführt und rund 700 Event Verantwortliche um ihre Meinung gebeten. Die Antworten waren vielfältig und in vielen Bereichen bemerkenswert. Spoiler: Events werden auch im 2025 ein zentrales Marketing-Instrument für Organisationen sein.

Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Eventbranche, sowohl als Veranstalter als auch in der Entwicklung digitaler Technologien für Events, kombiniert Marc sein fundiertes Fachwissen mit einem Master in Digital Business Management und einem Bachelor in Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing.
Laut der Oniva-Umfrage 2025 wird nur 47 % des B2B Event Managements von dedizierten Event Managern übernommen – der Rest verteilt sich auf Assistenzen, Marketingmitarbeitende und viele weitere Rollen. Zu den größten Herausforderungen zählen Budgetkontrolle, Teilnehmergewinnung und die Wahl der richtigen Tools. Events bleiben eines der wirkungsvollsten Marketinginstrumente für B2B-Organisationen und erzielen im Vergleich zu anderen Formaten einen hohen ROI.
Event Management in Organisationen hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Durch den Abbau von Eventteams während der Pandemie wird das Event Management viel breiter in Organisationen gelöst, sprich verschiedenste Rollen übernehmen das Event Management in einer Organisation.
Laut unserer Umfrage wird „nur“ 47 % des Event Managements von Event Managern übernommen. 11 % wird von Mitarbeitenden mit der Rolle Assistent:innen und 10 % von Angestellten im Marketing übernommen. Ganze 32 % der Antworten verteilen sich jedoch auf rund 48 genannte anderen Rollen, wie Chief Experience Officer, HR, Community Manager oder Partner Manager.
Dieser Umstand kann bei Mitarbeitenden in Unternehmen zu neuen Herausforderungen führen, da für die Umsetzung von Events neues Wissen angeeignet werden muss.

Die Analyse der Eventarten, die in Organisationen durchgeführt werden, zeigt eine vielfältige Eventlandschaft. Besonders hervorzuheben sind Mitarbeiterevents, die von 78 % der Befragten organisiert werden. Dieser Wert unterstreicht die Bedeutung interner Veranstaltungen, um die Unternehmenskultur und den Austausch in Organisationen zu fördern.
Kundenevents werden von 58 % der Befragten organisiert. Sie sind ein zentrales Instrument, um bestehende Kundenbeziehungen zu pflegen und neue Kunden zu gewinnen. Networking-Events sind mit 47 % ebenfalls hoch im Kurs und zeigen, wie wichtig es ist, Kontakte innerhalb und außerhalb der Organisation zu knüpfen.

Trotz zahlreicher neuer Technologien zur Virtualisierung von Events gaben 94 % der Befragten an, physische Veranstaltungen zu organisieren, wodurch sie das dominierende Eventformat bleiben. Virtuelle und hybride Formate haben sich dennoch erfolgreich in Organisationen etabliert und ergänzen das Eventportfolio.

Die Auswertung der Analyse von Oniva zeigt, dass der Anteil von Events am gesamten Marketingbudget in jeder Organisation stark variiert.
Die meisten Organisationen (24 %) geben lediglich 0–20 % ihres Marketingbudgets für Events aus, während 21 % rund 21–40 % ihres Marketingbudgets investieren. Nur ein kleiner Anteil der befragten Organisationen widmet mehr als 60 % ihres Budgets Events.
Auffällig ist, dass 35 % der Befragten in Organisationen keine Angaben zum Anteil von Events am Marketingbudget machen konnten, was auf fehlende Transparenz oder mangelnde Daten hinweist.
Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass Event Marketing je nach Organisation unterschiedlich priorisiert wird und oftmals nur einen kleinen Anteil des Marketingbudgets ausmachen.

Wenn es um Ziele von Events geht, wurde die Wissens- und Informationsvermittlung von 74 % der Teilnehmenden als Ziel ausgewählt. Dicht dahinter folgen die Kunden- oder Mitarbeiterbindung (68 %) sowie Networking (61 %), was zeigt, dass zwischenmenschliche Beziehungen und Interaktionen eine zentrale Rolle bei Events spielen. Für Neukundengewinnung werden Events bei Organisationen nur bei 36 % der Teilnehmenden eingesetzt.

Die Analyse einer der Kernfragen von der Umfrage 2025 zeigt, dass Events für viele Organisationen ein sehr effektives Mittel zur Zielerreichung sind. 58 % der Befragten stimmen zu, dass ihre Ziele mit Hilfe von Events besser erreicht werden als mit anderen Marketingformen, wobei 25 % dies sogar vollständig bestätigen.
Weitere 26 % sehen zumindest teilweise eine höhere Zielerreichung durch Events. Nur 1 % der Teilnehmenden gibt an, dass Events eher nicht zur Zielerreichung beitragen. 14 % konnten keine Angabe dazu machen, ob mit Events die Ziele besser als mit anderen Marketingformen erreicht werden.
Diese Auswertung unterstreicht die Bedeutung von Events als strategisches und zentrales Marketinginstrument für Organisationen.

Das geplante Datum muss frei sein und dann muss die Event Location auch noch zum Eventkonzept passen - die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die Suche nach einer passenden Location für 47 % der Befragten eine große Herausforderung bei der Eventorganisation darstellt. Zeit- und Ressourcenmangel folgen dicht dahinter mit 44 %, gefolgt von Terminfindung (35 %) und organisatorischen, sowie logistischen Aufgaben (35 %).

Events sind einzigartig – sie finden zu einem festgelegten Zeitpunkt statt und lassen sich in der gleichen Form nicht wiederholen. Dieses einmalige Format erfordert von Eventverantwortlichen höchste Sorgfalt und Aufmerksamkeit. Daher wählen Organisationen ihre Eventdienstleister besonders sorgfältig anhand definierter Kriterien aus.
Bei der Auswahl von Eventdienstleistern steht die Zuverlässigkeit für 81 % der Befragten weit oben. Vertrauenswürdigkeit (69 %) und eine persönliche Ansprechperson (61 %) folgen als weitere entscheidende Faktoren. Aspekte wie Flexibilität, Preis und die Wahl eines regionalen Anbieters spielen ebenfalls eine wichtige Rolle, während die Erfahrung und Referenzprojekte für eine Minderheit von 38 % von Bedeutung sind.

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass der Fokus auf Nachhaltigkeit und Technologie im Eventmanagement weiter zunimmt. Die hohe Relevanz von Nachhaltigkeit spiegelt den gesellschaftlichen und unternehmerischen Wunsch wieder, Events ressourcenschonend und umweltbewusst zu gestalten.
Der zweitplatzierte Trend, künstliche Intelligenz, zeigt, dass Organisationen verstärkt auf intelligente Tools setzen, um personalisierte Erlebnisse und effizientere Abläufe zu schaffen.
Innovative Eventinhalte und digitale Automatisierungen betonen die fortlaufende Entwicklung, Veranstaltungen nicht nur effizienter, sondern auch kreativer und interaktiver zu gestalten. Insgesamt verdeutlicht die Auswertung, dass die Zukunft von Events in einem Zusammenspiel aus Nachhaltigkeit, innovativen Technologien und Sicherheit liegt.

Die Frage „Wie viele Events plant deine Organisation im 2025?“ zeigt die Erwartungen und Planungen der teilnehmenden Organisationen im Vergleich zum Vorjahr. 43 % der Befragten gaben an, dass sie im Jahr 2025 gleich viele Events wie 2024 planen. 31 % rechnen mit einer Steigerung der Anzahl, während 13 % einen Rückgang erwarten.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Mehrheit der Organisationen eine Stabilität in ihrer Event-Planung anstrebt, was auf eine etablierte Event-Strategie hindeutet. Gleichzeitig signalisiert der hohe Anteil derjenigen, die mehr Events planen (31 %), einen positiven Trend und die wachsende Bedeutung von Veranstaltungen im Jahr 2025. Der vergleichsweise geringe Anteil der Organisationen, die weniger Events planen (13 %), könnte auf spezifische Herausforderungen, Budgeteinsparungen oder neue digitale Alternativen hinweisen.
Die wichtigsten Trends im Jahr 2025 sind Nachhaltigkeit, künstliche Intelligenz, innovative Eventformate, Datenschutz & Event-Sicherheit sowie digitale Automatisierung. Nachhaltigkeit bleibt der stärkste Trend, während KI stark an Bedeutung gewinnt und Events effizienter und personalisierter macht.
Physische Events bleiben klar dominant: 94 % der Organisationen setzen auf Live-Events, während virtuelle (47 %) und hybride Formate (46 %) weiterhin eine wichtige Ergänzung darstellen. Hybride Events sind etabliert, aber kein dominierender Standard.
Die grössten Herausforderungen sind fehlende Zeit und Ressourcen (44 %), gefolgt von der Organisation geeigneter Eventlocations (47 %), sowie Budgetkontrolle, Teilnehmermanagement und Logistik. Diese Faktoren machen Eventplanung zunehmend komplex und treiben den Bedarf an Tools und Automatisierung.
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